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Bambini nel Deserto . 26/07/2024 . Reading time: 2 minutes
Der August steht vor der Tür und für Tausende von Italienern ist die Assoziation Sommer-Urlaub-Meer eine Selbstverständlichkeit. Doch längst ist das Meer und insbesondere das Mittelmeer ein ambivalentes Symbol, das nicht mehr nur an sommerliche Entspannung und Unbeschwertheit erinnert, sondern auch an Migration und die damit oft verbundenen dramatischen Tragödien.

Das Bild, das wir heute zur Schau stellen, spricht uns von dieser Wahrheit und von den NGOs (Nichtregierungsorganisationen), die dafür kämpfen, so viele Menschenleben wie möglich zu schützen, und dabei unter extremen Bedingungen operieren, oft ohne angemessene Unterstützung durch nationale Regierungen.< br />In der jüngeren Vergangenheit hat ein Minister sogar den Ausdruck „Seetaxi“ gewählt, um ihre Arbeit zu diskreditieren und Zweifel an der Wirksamkeit und Treu und Glauben ihres Handelns zu säen. Die Idee des Ministers, die von Fakten und dokumentierten Untersuchungen des italienischen Instituts für politische Studien (ISPI) weitgehend widerlegt wurde, bestand darin, dass die ständige Präsenz einer Rettungsflotte in den Gewässern des Mittelmeers die Migrationen selbst begünstige, weil sie den Migranten mehr verschaffte . Aus medialer Sicht war der Ausdruck ein Glücksfall und erfüllte seinen Zweck: Seitdem verbreitete er sich wie ein Lauffeuer im Internet, wiederholte sich vielerorts und gelangte schnell in die Köpfe vieler Menschen und brachte alles mit sich, was ihn belastete Diskreditierung der Arbeit von NGOs.
Nach jahrelangen Debatten und einer Reihe von Regierungen (heute scheinen die neuen Schlüsselwörter „Zentren in Albanien“ zu sein) wird der Ausdruck „Seetaxi“ weiterhin fast überall verwendet. Wir halten es für richtig und angebracht, deutlich zu sagen, dass es keine Seetaxis gibt. Sie existierten nie. Und sie werden niemals existieren. Wenn nicht in diesem Bild, das dank der Unterstützung von Diego Fontana dank einer Software für künstliche Intelligenz erstellt wurde.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie unter diesem Link einen von der Journalistin Annalisa Camilli bei Internazionale veröffentlichten Artikel, der sich mit der Ispi-Forschung und der Frage befasst, wie diese zweifelsfrei gezeigt hat, dass die Präsenz von NGOs bei Das Meer hat keinerlei Anreiz geschaffen: https://www.internazionale.it/bloc-notes/annalisa-camilli/2018/02/23/taxi-mare-non-esistono (Italienisch)